Stellen wir uns mal folgende Situation vor:
A sagt: “Sie haben nie an einer Universität studiert!”
B antwortet: “Sie behaupten, ich hätte nie studiert! Das ist eine dumme Be- hauptung, die kann ich leicht widerlegen. Sie sind so dumm! Hier ist mein Zeugnis!”
A sagt: “In meinen Seminaren müssen keine Lückentexte auswendig gelernt werden.“

B antwortet: “Sie be- haupten, dass Sie keine Lückentexte verwen- den! Das ist eine Lüge! Hier ist der Beweis! Und sie haben das an Eides Statt versichert!”
Das ist in Kurzform, aber ohne jegliche Übertreibung, meine Kommunikation mit Ha- rald Zingel, der – man ahnt es schon – die Person B verkörpert.
In einer früheren Unter- suchung hatte ich be- reits die Frage der Imbezilität von
Harald („Harry“) Zingel gestellt - und verneint.
Aber da wusste ich noch nicht, was ich heute weiß.
Jetzt stellt sich auch noch heraus, dass die Veröffentlichung des Zeugnisses von Herrn Zingel allen zeigte, dass er gar nicht Diplom-Betriebswirt ist und auch nicht an einer Universität studiert hat. Dass damit seine An- gaben gegenüber Wikipedia, seinem Verlag und diversen Internet - Institu- tionen schlicht und einfach falsch sind.
Dies gilt insbesondere für sein Selbstportrait bei XING, wo er behauptet, an
einer Universität studiert zu haben.
Harald Zingel hat an einer pädagogischen Hochschule studiert und zwar in Lüneburg. Diese Hochschule war von 1946 (Gründung) bis 1989 eine päda- gogische Hochschule, Abkürzung “PH”. Im Mai 1989 wurde sie in “Universität Lüneburg” unbenannt. (Und war damit zur Studienzeit von Harald Zingel eben keine Universität, sonst wäre eine solche Umbenennung ja auch gar nicht sinnvoll). Und eigentlich ist dieser Sachverhalt auch nicht so schwer zu begreifen, aber wir haben hier aufgrund der fortgesetzten Behauptungen von Herrn Zingel Grund, die Ausgangsfrage zu stellen…)
Harald Zingel hat - wie sich aus seinem Zeugnis ergibt - am 02.09.1988 sein Studium beendet - also vor der Umbenennung.
Harald Zingel ist damit “Diplom-Sozialökonom, PH Lüneburg” Punkt.
Formulierungen, die Harald Zingel bezüglich seiner akademischen Ausbildung unternimmt, zielen m.E. darauf, den Interessenten seiner Lernmaterialien vorzugaukeln, er habe ein betriebswirtschaftliches Studium an einer Uni- versität absolviert. Tatsächlich hat Harald Zingel “ein bisschen BWL studiert” (20% seiner Prüfungsfächer, neben anderen Fächern, wie Politik und So- ziologie).
Er heißt auch nicht „Harry“, sondern nennt sich nur so, wobei er seinen Namen englisch ausspricht („Härri“). Er heißt Harald.
Dies, wie gesagt, ist nur dadurch herausgekommen, dass Harald Zingel sein Zeugnis ins Netz gestellt hat, während er ausführlich über die Dummheit von Person A philosophierte. Wörtlich schrieb er:
“Zuletzt verstieg der Mensch sich sogar zu der Behauptung, ich hätte nicht studiert. So dumm, sowas zu behaupten, kann man eigentlich nicht sein. Marius Ebert schon. Der Spaßdummdenker® in all seiner Pracht.” Ende des Zitats, Hervorhebung von mir.
Aber: Kaum jemand wäre ihm wohl je auf die Schliche gekommen.
Doch nun hat er sich wegen des offenkundigen Beweises (sein selbst ins Netz gestelltes Zeugnis) eine Strafanzeige wegen Titelmissbrauchs nach § 132 a StGB und wegen Betrugs (§ 263 StGB) “gefangen” (um mal seinen Jargon zu benutzen).
Ist er nun vielleicht doch imbezil?
Oder ist ihm bewusst, dass seine Materialien sich weniger - wenn überhaupt - verkaufen würden, wenn dem potenziellen Käufer klar wäre, dass der Autor der Unterlagen nur in sehr untergeordnetem Maße und mit eher mäßigem Prüfungsergebnis überhaupt das Fach studiert hat, das er in sei- nen Unterlagen zu vermitteln sucht.
Also vielleicht doch nicht imbezil, sondern berechnend,
der Herr Diplom-Sozialökonom PH?
Eine wirklich schwierige Frage, die Untersuchung wird fortgesetzt….
Bis zum nächsten Mal

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